Über uns

Provisorisches Selbstverständnis:

Kaltland-Reisen ist entstanden als Antwort auf den rassistischen Normalzustand in Sachsen. Entscheidend ist nicht, wer wir sind, sondern was wir sind: Menschen, die nicht bereit sind zu akzeptieren wenn irgendwo „das Volk“ aufmarschiert, welches in seliger Geschichtsvergessenheit Parolen plärrt und im Gänsemarsch „Führern“ hinterherläuft.
Unser Anspruch ist es, Gruppen und Initiativen im „Kaltland-Sachsen“ zur Seite zu stehen und diese dort zu unterstützen wo es nötig ist – in der täglichen Auseinandersetzung mit Nationalismus und Faschismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit.

Wir rufen zu Demonstrationen auf, teilen Informationen, erarbeiten Redebeiträge und stellen auf Anfrage alles Nötige für Interventionen gegen Menschenfeindlichkeit zusammen: Lautis, Ordner*Innen, Stuff. Wenn nötig, starten wir die Intervention selbst: zum Beispiel, wenn es vor Ort keine Strukturen gibt, die dem Tsunami an besorgtem Hass ohne Weiteres standhalten können.
Wir arbeiten im Konsensprinzip zusammen, ohne Hierarchien, als Menschen miteinander. Unsere Inhalte leiten sich aus den Menschenrechten ab. Genauso wenig, wie wir Bock auf Faschos, Nazis und „Besorgte“ haben, wollen wir, dass unser Leben überwacht und von der kapitalistischen Verwertungslogik determiniert wird.
Es gilt: Wir nehmen uns selber nicht allzu ernst, unsere Gegner sollten dies besser tun.