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Gemeinsame Anreise nach Wurzen am 2. September 2017

Treffpunkt: Leipzig, Hbf Infopoint (auf dem Quergleis), 13:35 Uhr

Irgendwo in Deutschland sind die Orte, an denen vor zwei Jahren bis zu vierzig neurechte und neonazistische Aufmärsche in nur einer Woche stattfanden. Irgendwo in Deutschland sind die Orte, an denen der NSU Ignoranz oder gar Unterschlupf und Rückendeckung fand. Irgendwo in Deutschland sind die Orte, die Freital, Heidenau, Bautzen oder Clausnitz heißen und im Eiltempo die Liste der Orte, die beispielhaft für rassistische Pogromstimmung und Gewalt stehen, erweitert haben. Irgendwo in Deutschland wird PEGIDA gefeiert und irgendwo in Deutschland leben die Menschen, die diese und ähnliche Organisationen finanziell oder strukturell unterstützen.

Einer dieser Orte, irgendwo in Deutschland, heißt Wurzen. In Wurzen leben nicht nur einige der Hauptorganisator*innen und -Supporter*innen der jahrelangen LEGIDA-Aufmärsche in Leipzig, in Wurzen fand nicht nur erst vor einigen Wochen ein gewaltvoller Marsch in Richtung der Wohnung eines Geflüchteten statt[1], sondern Wurzen ist eine der vielen Städte, in der antifaschistische Strukturen dringend aufgebaut und unterstützt werden müssen – um im gleichen Maße neofaschistischen und neonazistischen Akteur*innen die Rückendeckung zu nehmen.

Wir unterstützen die Demonstration am 2. September 2017 in Wurzen: “Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich”[2]
…und hoffen natürlich, dass viele von euch dabei sind!

Aus Hamburg und Berlin fahren Busse[3], in Leipzig treffen wir uns am 2.9.17 um 13:35 Uhr am DB Infopoint auf dem Quergleis im Hauptbahnhof. Der Treffpunkt bietet ein gutes Zeitpolster, das ihr euch auch gönnen solltet – schließlich müssen Tickets besorgt werden und ein kleiner Check der Reiseverpflegung schadet auch nie. Ach ja: Wurzen liegt im MDV-Bereich[4] und Studierende fahren somit kostenlos. Alle anderen planen bitte 6 bis 9 € Fahrtkosten ein[5].

Also: Packt euren Demorucksack[6] und seid dabei!

Lasst uns einmal mehr deutlich machen, dass eine Stadt, die Rückzugs- und Wohlfühlort für Rassist*innen und rassistische Gewalttäter*innen genannt werden kann, kein Imageproblem hat, sondern ein Problem mit Rassismus und rassistischen Gewalttäter*innen[7], lasst uns die alten und neuen Rechten aus der Deckung der bürgerlichen Mitte ziehen. Wo es als schlimmer empfunden wird, dass Faschist*innen als solche benannt und bekämpft werden als dass Faschist*innen in der Nachbarschaft existieren, da bleiben wir laut.

Weitere Informationen findet ihr hier:
https://irgendwoindeutschland.org/
Twitter:
https://twitter.com/irgendwoinde
https://twitter.com/Kaltlandreisen
#Wurzen0209 #IrgendwoinDe

  1. http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/wie-auslaenderfeindlich-ist-wurzen-100.html []
  2. https://irgendwoindeutschland.org/aufruf-das-land-rassistisch-der-frieden-volkisch-unser-bruch-unversohnlich-wurzen0209/ []
  3. https://irgendwoindeutschland.org/anreise/ []
  4. https://www.mdv.de/fahren/netz-und-uebersichtsplaene/ []
  5. https://www.mdv.de/ticket/tageskarte-5-personen/ []
  6. http://radicalqueer.blogsport.eu/against-burschis/ich-packe-meinen-demo-rucksack/ []
  7. https://irgendwoindeutschland.org/wurzen-hat-kein-imageproblem-sondern-ein-problem-mit-rassismus-und-neonazismus/ []

Porzellan zerschlagen! Das braune Meißen – Teil 2: Eine Geschichte aus Kaltland

Dies ist Teil 2 unserer „Porzellan zerschlagen!“-Reihe mit Berichten aus und über Meißen.
Teil 1 – „Die Akteur*innen“ kann hier nachgelesen werden.

Meißen macht Schlagzeilen – nicht mit Porzellan, nicht mit landschaftlichen Highlights, sondern erneut mit menschen- und demokratiefeindlichen Umtrieben. Diverse Akteur*innen rufen offen wie offensiv zur Störung des Literaturfestes, insbesondere der Lesung des Buches „Unter Sachsen“ von Matthias Meisner auf.

„Zwischen Wut und Willkommen“ schildert das Buch die „sächsischen Verhältnisse“. In Interviews, Reportagen und literarischen Texten wird analysiert, warum PEGIDA gerade hier gedeihen konnte, warum hier eine „Gruppe Freital“ monatelang kaum gestört agieren konnte und was es mit den „Eventorientierten“ in Bautzen auf sich hat[1]. Oder, um es mit den Worten derjenigen zu sagen, deren zivilgesellschaftliches und demokratisches Engagement auf Höhe des Meeresspiegels liegt: „Sachsenbashing“ betrieben.

Auf der Facebook-Seite von CDU Stadtrat Jörg Schlechte wird dann auch mal mit Sachbeschädigung gedroht[2] und zur Störung des Literaturfestes aufgerufen[3].

Für CDU-Mann Schlechte und seine Freund*innen von AfD bis PEGIDA handelt es sich beim Buch „Unter Sachsen“ um einen Angriff auf „das Volk“ und „die Heimat“, dessen Verbreitung man verhindern müsse[4]. Ebenfalls mit dabei: Der Ex-CDU-Mann und Mitbegründer von PEGIDA Thomas Tallacker[5].
Im Ernstfall wollen die „Kritiker“ der Lesung den Ältestensrat der Stadt anrufen oder das Thema in den Stadtrat tragen[6]. Drohen nämlich von einer Veranstaltung im Rathaus Störungen auszugehen, kann diese untersagt werden. Weswegen Schlechte zum Protest aufruft, unverhohlen unterstützt von „Heimatschutz“-Initiatorin Nancy Kanzok. Auch Madeleine Feige thematisiert das Literaturfest auf ihrer Facebookseite[7]. Feige ist AfD-Mitglied und in den „Wellenlänge“-Organisationen in und um Dresden aktiv[8] und ließ sich zuletzt bei der regelmäßig uniformiert bei PEGIDA auftretenden „Anti-Antifa“-Gruppierung blicken[9].

Mittlerweile lässt der parteilose Meißener Bürgermeister Olaf Raschke prüfen, ob die Lesung des Buches „Unter Sachsen“ tatsächlich im Ratsaal stattfinden oder eben doch nicht als kulturelle Veranstaltung eingestuft werden kann[10].

Die Geschichte wäre nicht komplett, wenn wir nicht erwähnen würden, dass auch die Identitäre Bewegung sich in Meißen wohl fühlt und hin und das sich immer wieder ruhig-rassistisch präsentierende Hinterland für Aktionen nutzt[11].

Und warum erzählen wir euch das? Weil man neben den Schlagworten Freital, Heidenau, Bautzen, Clausnitz, Dresden, und all den anderen Gemeinden in Sachsen, die in den letzten Monaten durch menschenfeindliche Vorgänge und Zustände aufgefallen sind, Meißen ganz besonders unschön ist.

  1. http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?view=3&titel_nr=937 []
  2. http://www.sz-online.de/nachrichten/aufruf-zu-sachbeschaedigung-3674466.html []
  3. http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-bashing-im-ratssaal-3688624.html []
  4. https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/866763870471413760 []
  5. https://www.tag24.de/nachrichten/pegida-tallacker-5654 []
  6. https://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-bashing-im-ratssaal-3688624.html []
  7. http://archive.is/q7HRW []
  8. http://www.sz-online.de/sachsen/bewegung-am-rechten-rand-3484754.html []
  9. https://twitter.com/Christian_Frey/status/861632655615569920 []
  10. http://www.sz-online.de/nachrichten/cdu-vize-verteidigt-bolschewismus-vergleich-3689137.html []
  11. http://www.sz-online.de/nachrichten/rechte-guerilla-aktion-in-meissen-3676693.html []

Porzellan zerschlagen! Das braune Meißen – Teil 1: Die Akteur*innen

Dies ist Teil 1 unserer „Porzellan zerschlagen!“-Reihe mit Berichten aus und über Meißen.
Mit Teil 2 – „Eine Geschichte aus Kaltland“ – geht es hier weiter.

Meißen ist eine malerische Kreisstadt an der Elbe, die vor allen Dingen für Porzellan bekannt ist und vom Tourismus lebt. Darüber hinaus kann man, wenn man den Elberadweg nimmt, illustre Persönlichkeiten kennenlernen, die deutlich machen, dass Meißen und PEGIDA eng miteinander verwoben sind und sich im Tal eine ganz besonders unschöne, braune Suppe ausgebreitet hat.

Ein echtes Stück Kaltland eben, das man beim ersten Blick auf Elbe, Schloss und Weinberge nicht vermutet, aber dennoch die tiefe Miefigkeit der ostdeutschen Provinz mitsamt ihrer latenten Menschenfeindlichkeit erahnen lässt.

Siegfried Däbritz

Zum Einen ist da PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz, der in Meißen nicht nur ein Sicherheitsunternehmen betreibt, sondern darüber hinaus auch eine Herberge[1] und auch schon mal dabei gesehen wird, wie er unten am Elberadweg sitzt, um Radfahrer anzusprechen, ob sie nicht noch eine Bleibe bräuchten. Ein freundlicher lokaler Gastwirt, könnten Urlauber*innen denken, doch Däbritz kann ungestraft als Nazi bezeichnet werden, wollte er doch in Meißen Direktkandidat der AfD werden[2]. Die AFD entschied sich jedoch für Carsten Hütter[3]. Däbritz ist sozusagen Bachmanns Mann fürs Grobe und fungiert in dessen regelmäßiger Abwesenheit als Vortänzer der Kreisläufer*innen.

Carsten Hütter

Hütter wiederum, eigentlich aus dem Erzgebirge kommend, fiel bisher vor allem durch ein eigenwilliges Verhältnis zu Fakten auf. In einer kleinen Anfrage im Landtag erkundigte sich Hütter nach einer angeblichen Vergewaltigung im „Maxim-Gorki Park“ – nur dass es einen Park mit diesem Namen in ganz Sachsen nicht gibt, weshalb es dort auch keine Vergewaltigung gegeben haben kann[4]. Das wiederum ficht Hütter nicht an. Unverdrossen holzt er weiter, zeigt auf seiner Facebook-Seite etwa die satirische Grafik der taz zur Finanzierung der Antifa und verkauft sie als echte Übersicht der Verhältnisse[5]. Hütter scheut keine Blamage und rief beispielsweise am 22. Mai 2017 ganz unumwunden zur Störung des Besuchs von Kanzlerin Merkel in Kamenz auf. Seine Anhänger*innen wiederum möchten Frau Merkel steinigen[6]. Unter dem Hashtag #thedailyHütter sind auf Twitter weitere mediale Entgleisungen des AfD-Politikers zu finden.

Heiko Knorr

Ein weiteres Mitglied der Meißener AfD und PEGIDA-Kreisläufer der ersten Stunde ist Heiko Knorr[7], der in Meißen eine Werbeagentur besitzt und der Meißen-Watch-Seite schon mal mit körperlicher Gewalt droht, begleitet von Mithetzerin Nancy Kanzok[8].

Nancy Kanzok

Nancy Kanzok wiederum ist Mitgründerin des selbsternannten „Heimatschutz Meissen“ – jener extrem rechten Gruppe[9], die mindestens online Verbindungen zu den Verantwortlichen für den Brand einer Geflüchtetenunterkunft in Meissen im Jahr 2015 zu haben[10]. Was der „Heimatschutz“ sonst so macht? Den Volkstod fürchten und bürgerkriegsähnliche Zustände herbeifantasieren[11] und schlecht besuchte Kundgebungen abhalten, bei denen man sich zwar bürgerlich gibt, aber offenkundige Neonazis reden[12].

Anne Zimmermann

Eine weitere Initiatorin der „Initiative Heimatschutz“ ist Anne Zimmermann, die mittlerweile komplett in andere Daseinssphären gewechselt hat und bei den Neurechten und Neonazis der „Offensive für Deutschland“ (OfD) und „Wir lieben Sachsen / Thügida“ aktiv ist[13],[14]. Zuletzt sah man sie unter anderem am 18. März in Leipzig beim Aufmarsch der Neonazi-Partei „Die Rechte“, gemeinsam mit Ex-LEGIDA Silvio Rösler[15].

Jörg Schlechte

Dabei sind wir im Reigen der illustren Persönlichkeiten freilich nicht am Ende. Hinzu gesellt sich der CDU-Stadtrat Jörg Schlechte[16], dem wegen wiederholter rassistischer Ausfälle[17], in denen er beispielsweise Geflüchteten ein Krematorium wünschte oder über „Aufdringliche Kopftuchmädels“ schimpfte, ein Parteiausschlussverfahren droht[18]. Dass das Verfahren Aussicht auf Erfolg hat, lässt sich sehr bezweifeln. Denn auch die Meißener CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge macht regelmäßig mit bei der Stimmung gegen Geflüchtete, genau wie ihr Kollege Sebastian Fischer[19].

Arndt Steinbach

In diesem Sammelbecken der Menschenfeind*innen darf auch der Landrat Arndt Steinbach, ebenfalls CDU-Politiker, nicht fehlen, der die Probleme von Geflüchteten am liebsten mit der NPD diskutieren will und im Übrigen auch die Idee hatte, leere Gefängnise zu Unterkünften für Geflüchtete umzubauen, weil ja dann alle optimal geschützt seien[20].

Das alles untermauert wiederum die Erkenntnis, dass die CDU im PEGIDA-Kernland vor allen Dingen antidemokratisch eingestellt ist[21].

  1. http://nopegida.blogspot.de/2016/05/siegfried-dabritz.html []
  2. http://www.belltower.news/dokument/presseschau-28032017-11619#news-4 []
  3. http://www.sz-online.de/sachsen/afd-kandidat-will-keine-schlammschlacht-3556003.html []
  4. http://www.mimikama.at/allgemein/der-unbekannte-park/ []
  5. http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/News/Saechsischer-AfD-Politiker-Huetter-blamiert-sich-mit-Satire-Bild []
  6. https://twitter.com/Wir_sind_Viele/status/866590068433190912 []
  7. http://www.sz-online.de/nachrichten/draengelei-am-rechten-rand-3537032.html []
  8. https://twitter.com/AVorrath/status/709656467259920384 []
  9. http://www.sz-online.de/nachrichten/wirbel-um-treff-mit-heimatschutz-3198549.html []
  10. http://www.zeit.de/2015/27/freital-meissen-protest-asylbewerber-pegida []
  11. https://www.facebook.com/MeissenWatch/photos/pcb.433753933463436/433747710130725 []
  12. https://kleineanfragen.de/sachsen/6/7872-aktivitaeten-der-initiative-heimatschutz-meissen-ihs-in-sachsen-2016 []
  13. https://linksunten.indymedia.org/de/node/162713 []
  14. https://twitter.com/Wir_sind_Viele/status/750051364902957057 []
  15. https://twitter.com/rainerzufall_le/status/843163351249313794 []
  16. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-09/meissen-cdu-sachsen-rassismus/seite-3 []
  17. http://www.bild.de/regional/dresden/rassismus/cdu-politiker-hetzt-gegen-fluechtling-auf-facebook-48495420.bild.html []
  18. http://www.sz-online.de/nachrichten/cdu-geht-gegen-joerg-schlechte-vor-3630508.html []
  19. https://www.addn.me/news/nach-facebook-beschimpfungen-kritik-an-meissner-cdu/ []
  20. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-landrat-in-meissen-dialog-ueber-fluechtlinge-mit-der-npd-a-1019613.html []
  21. http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-afd-und-npd-in-sachsen-die-cdu-bei-uns-ist-antidemokratisch-eingestellt/12262174.html []

Immer wieder… Kaltland.

Immer wieder Sachsen oder, wie wir es nennen… Kaltland:

Studien[1] zeigen deutlich, warum gerade hier Einstellungsmuster der Menschenfeindlichkeit so weit verbreitet sind: Es ist eine Mischung aus politischen Versagen und dem Versuch, Probleme mit der Befeuerung der eigenen Identifikation zu übertünchen[2].

Ein Fall wie Freital macht das ganze Versagen deutlich. Hier bildete sich eine nazistische terroristische Vereinigung[3]. Eine breite und ausführliche Auseinandersetzung der Stadt hat dazu bis heute nicht stattgefunden. Seit gut zwei Jahren sind diejenigen, die das Problem ansprechen, die Täter und werden als Nestbeschmutzer gegeißelt[4]. Die Demokratie ist in 16 Jahren CDU Herrschaft verödet und in Teilen von Sachsen verendet.

Das gilt auch für den Landkreis Meissen, wo AfD, PEGIDA und CDU besonders eng miteinander verbandelt sind. Ein CDU-Stadtrat fällt dabei immer wieder besonders mit menschenfeindlichen Äußerungen auf – gut befreundet mit Siegfried Däbritz von PEGIDA und unterstützt von der AfD[5]. Kenner*innen stellen fest, dass die CDU in Teilen Sachsens antidemokratisch eingestellt ist.

Nicht anders das Bild in Arnsdorf. Eine vorgebliche Bürgerwehr schlägt einen Flüchtling und fesselt diesen an einen Baum. Gericht und Staatsanwaltschaft stellen den Fall ein. Die rechte Szene, allen voran das neurechte „Ein Prozent“-Netzwerk um Götz Kubitschek, Identitäre und ihren Kreis der Neofaschist*innen sammelt Spenden und versucht die Ereignisse umzudeuten. Einer der Täter ist CDU Gemeinderat[6].

Deswegen Sachsen. Deswegen Kaltland. Es sind keine „Verwirrten“, es sind keine Kleinigkeiten. Es ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und es sind diejenigen, die sie verharmlosen oder gar hofieren – allen voran die sächsische CDU.

  1. http://www.beauftragte-neue-laender.de/BNL/Redaktion/DE/Downloads/Publikationen/studie-rechtsextremismus-in-ostdeutschland.html []
  2. http://www.taz.de/Studie-zu-Rechtstendenzen-im-Osten/!5407701/ []
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerwehr_Freital []
  4. https://www.facebook.com/Kaltlandreisen/posts/999667116776773 []
  5. http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-afd-und-npd-in-sachsen-die-cdu-bei-uns-ist-antidemokratisch-eingestellt/12262174.html []
  6. http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextreme-in-sachsen-eine-gemeinde-hoffnungslos-gespalten-1.3508278 []

Gemeinsam gegen den Rechtsruck in Europa! #DD0605

Am 6. Mai 2017 wollen in Dresden Neofaschist*innen rund um „Wir lieben Sachsen / Thügida“ zu einer „Pro Marine Le Pen“-Demonstration auflaufen. Die Demonstration soll um 14:30 Uhr an der Frauenkirche beginnen und durch die Dresdner Altstadt führen.

Gegendemonstration // 13:30 Uhr // Neumarkt

Aktionskarte mit Telefonnummern des Ermittlungsausschusses und der Demosanis.

Wir unterstützen den Protest der Dresdner*innen! NOPE., CoA – Connecting Activists, die FAU Dresden, die URA Dresden, Dresden Nazifrei und WHAT rufen um 13:30 Uhr zur Versammlung auf dem Dresdner Neumarkt auf – und zu dezentralen Aktionen.

„Lasst die rassistische Hetze nicht unwidersprochen und steht für eine antirassistische Gesellschaft ein!“

Den vollständigen Aufruf könnt ihr hier nachlesen.

Unseren Aufruf findet ihr hier.

Gemeinsam gegen den Rechtsruck in Europa!

Um 14:00 Uhr findet auf dem Neumarkt außerdem die Protestkundgebung „Nationalismus raus aus den Köpfen“ gegen Thügida statt.

Folgende Zugverbindungen bieten sich an:

Leipzig
ab Hbf 11:00 Uhr, Ankunft in Dresden Hbf 12:31 Uhr

Chemnitz
ab Hbf 12:03 Uhr, Ankunft in Dresden 13:05 Uhr

Bautzen
ab 11:56 Uhr, Ankunft in Dresden 12:49 Uhr

Informationen über „Wir lieben Sachsen / Thügida“

Wir werden diesen Post aktuell halten und euch auch auf Twitter und Facebook mit Informationen versorgen.

Gut recherchierter und erweiterter Überblick über die Akteur*innen.

Informationsreihe von NOPE. über die Redner*innen am 06.05.2017:

Leipzig/ Dresden: Ein Tag in Sachsen.

Montag ist insbesondere in Sachsen ein ganz besonders hässlicher Tag.

Am Montag will PEGIDA wie so oft auf die Straße gehen und sich ihrer selbst vergewissern. Nachdem die letzte Woche für die Rassisten eine Vollbelastung war, musste man doch Kulturveranstaltungen stören, bei Gedenkfeiern pöbeln und der AfD hinterherlaufen, will man Morgen wieder auf dem Wiener Platz auftreten. Leipzig/ Dresden: Ein Tag in Sachsen. weiterlesen

Leipzig: „Auf die Straße gegen Legida“

Am 09.10.17 ein Jahr nach den Angriffen auf die Läden der Wolfgang-Heinze-Straße, will die rassistische und völkische Initiative Legida in Leipzig erneut aufmarschieren, wo ist noch unklar.

Egal wo die Menschenfeinde letztendlich landen: Wir rufen euch auf auf die Straßen zu gehen und Legida entschlossenen Protest entgegenzusetzen.

Folgenden Möglichkeiten sind und bekannt:

a monday without you

Aufruf:  Zwei Jahre Legida. Ein Jahr nachdem Angriff in Connewitz:

Antifaschistische Demonstration

  • um 17:30 Uhr
  • Wolfgang-Heinze-Straße / Herderstraße -Karl-Liebknecht-Straße – Petersstraße – Markt – Katharinenstraße – Brühl →-Richard-Wagner-Platz

Es wird keinen Lautsprecherwagen geben !

Das heißt: Ihr bestimmt selbst die Außenwirkung und Wahrnehmung der Demonstration. Sei es durch optische Mittel oder durch eure Lautstärke und Entschlossenheit!


Willkommen in Leipzig – Eine weltoffene Stadt der Vielfalt

Aufruf: demokratisch.gerecht.vielfältig – Gesellschaft gestalten, statt Ängste verbreiten

Facebook-Event: Willkommen in Leipzig: 2017 demokratisch.gerecht.vielfältig

  • 17.00 Uhr    Friedensgebet in der Nikolaikirche
  • 18.00 Uhr    Nikolaikirchhof – Aufstellen zur Demonstration über Grimmaische Straße – Gottschedstraße – Käthe-Kollwitz-Str. – Friedrich-Ebert-Straße zum Waldplatz
  • 19.00 Uhr    Kundgebung auf dem Walplatz. Es sprechen u.a. Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der HTWK – Britta Taddiken, Pfarrerin an der Thomaskirche
  • 20.00 Uhr    Friedensgebet in der Thomaskirche

Aktionsnetzwerk Leipzig Nimmt Platz

Aufruf:  #Blockruf heißt Platz nehmen – Geschichte darf sich nicht wiederholen

Facebook-Event: #Blockruf

Demo:

  • ab 18:00 Uhr
  • Augustusplatz-  Ring –  Hauptbahnhof – Goerdelerring →-Käthe-Kollwitz-Str. – Westplatz – Waldplatz
  • Gemeinsame Zwischenkundgebung mit Willkommen in Leipzig auf der Gotsched-Straße

Zuätzliche Kundgebung

  • ab 18:00 Uhr
  • Hauptbahnhof Westseite

Erich-Zeigner-Haus e.V. 

  • Mahnwache Stolperstein Feuerbachstraße 17
  • 19.30 Uhr
  • Zugang nur über Friedrich-Ebert-Straße

„Wer schweigt, stimmt zu!“- Protest gegen LEGIDA am 5.Dezember 2016

Gegen die Kundgebung von LEGIDA hat das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz zwei Protestpunkte geschaffen unter dem Motto: „Wer schweigt, stimmt zu!“ wird aufgerufen sich

-> 05.12.16
-> ab 18:00 Uhr, am Parkplatz vor dem ehem. Astoria-Hotel
-> ab 18:30 Uhr auf dem  Richard-Wagner-Platz

zu versammeln, wir schließen uns den an und rufen alle Mensch in Leipzig auf ihren Protest gegen die Menschenverachtung von LEGIDA auf die Straße zu tragen!