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Chemnitz, 05.03.2017 – Opfermythos und Nazigewalt? Verhindern!

Antifaschistische Aktionen am 5. März in Chemnitz

Am 5. März jährt sich die Bombardierung der Stadt Chemnitz zu 72. Mal – wie immer ein Anlass für alte und neue Nazis, das Opfergewand hervorzuzaubern und geschichtsrevisionistisch durch Städte zu ziehen. Während es im vergangenen Jahr noch einen Fackelmarsch mit Trauermienen gab[1], haben neonazistische Gruppierungen bislang keine vergleichbare Aktion angekündigt. Stattdessen ruft die Partei „Deutsche Mitte“, als deren „prominenterer“ Vertreter sich aktuell Nicos Chawales gibt – sonst beispielsweise von GIDA-Aufmärschen oder aus Freital bekannt[2]. Chemnitz, 05.03.2017 – Opfermythos und Nazigewalt? Verhindern! weiterlesen

  1. https://www.facebook.com/Kaltlandreisen/photos/a.953420318068120.1073741828.953257821417703/959749084101910/?type=3  []
  2. https://www.facebook.com/Kaltlandreisen/photos/a.953420318068120.1073741828.953257821417703/1048520855224732/?type=3)) – zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Neumarkt auf ((https://twitter.com/Kaltlandreisen/status/837251663316598784 []

Gegen die JN-Demo in Chemnitz am 06.03.2016

„Oma, Opa, Onkel Peter – Keine Opfer, sondern Täter“

…war einer der vielen Rufe, die am 6. März die Chemnitzer Innenstadt erfüllten. Grund war ein Trauermarsch, den die JN Chemnitz dort angemeldet hatte und in dessen Rahmen sich Neonazis dem Opfermythos hingeben, das Volk und die Nation feiern wollten. Etwa 500 Antirassist_innen ließen dies nicht zu. Auch wenn es nur bei Blockadeversuchen blieb, da die Polizei noch zahlreicher vor Ort war, konnte das völkische Trauerspiel nicht ungestört stattfinden. Das Bündnis Chemnitz Nazifrei hatte an drei Punkten Gegenprotest angemeldet, zu denen sich alle Protestierenden in lautstarken Demonstrationszügen bewegten.

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